+++ KUNSTRAUM53 +++ HILDESHEIM +++ AKTUELLE VERANSTALTUNG +++ QUEER UTOPIA +++ LAUFZEIT +++ 17.10.2026 BIS 13.11.2026 +++ ÖFFNUNGSZEITEN: MI/FR/SO: 15 BIS 18 UHR +++ +++ KUNSTRAUM53 +++ HILDESHEIM +++ AKTUELLE VERANSTALTUNG +++ QUEER UTOPIA +++ LAUFZEIT +++ 17.10.2026 BIS 13.11.2026 +++ ÖFFNUNGSZEITEN: MI/FR/SO: 15 BIS 18 UHR +++
Der KUNSTRAUM 53 ist ein Projektraum fĂŒr aktuelle kĂŒnstlerische Positionen und deren Vermittlung. GegrĂŒndet durch eine Initiative von Studierenden des Instituts fĂŒr Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der UniversitĂ€t Hildesheim, vereinen sich in ihm Experimentalraum, „work in progress-space“ und Labor mit Ausstellungscharakter.
AKTUELLE VERANSTALTUNGEN
Plakat Queer Utopia

Panel 1

QUEER UTOPIA

Ausstellung

Laufzeit
17.10.2026 – 13.11.2026

Weltweit lĂ€sst sich beobachten, wie queerfeindliche Rhetorik und Angriffe auf erkĂ€mpfte Rechte wieder zunehmen, daher gewinnt die Frage nach Formen queeren Widerstands neue Dringlichkeit. Zwischen politischen RĂŒckschritten, Polarisierung und dem fortlaufenden Kampf um Sichtbarkeit entstehen gleichzeitig RĂ€ume der SolidaritĂ€t, FĂŒrsorge und Freude.

Die Ausstellung des KUNSTRAUM 53 Queer Utopia richtet den Blick auf verschiedene Formen queeren Protests und bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen rage und joy. Ausgehend von dem in Queerness eingeschriebenen Widerstand gegen heteronormative und diskriminierende Strukturen fragt die Ausstellung danach, wie sich queerer Widerstand zeigen kann – im Lauten oder Leisen, im Kollektiven oder Einzelnen. Welche Bilder, Symbole und Sprachen eignen wir uns an, um uns gegen Ausgrenzung zu behaupten und Gemeinschaft zu schaffen? Welche Zweifel, Ängste und TrĂ€ume begleiten diesen Prozess? Und wo finden wir bereits wahrgewordene Utopien?

Vier kĂŒnstlerische Positionen setzen sich mit WidersprĂŒchen, Potenzialen und Affekten queeren Widerstands auseinander.

Dabei versteht die Ausstellung queer joy nicht als Gegenpol zu rage, sondern als eigenstĂ€ndige Form der widerstĂ€ndigen Praxis. WĂ€rme, FĂŒrsorge, Gemeinschaft und Freude können neben herkömmlichen Protestformen RĂ€ume schaffen, in denen queeres Leben stattfinden und sich entfalten kann. Queer Utopia möchte deshalb nicht nur ĂŒber solche RĂ€ume sprechen, sondern selbst einen Ort der Begegnung, des Austauschs und des Auftankens schaffen. Daher laden wir Sie insbesondere im Rahmen- und Vermittlungsprogramm der Ausstellung dazu ein, sich mit unterschiedlichen Personen, Perspektiven und Formen auseinanderzusetzen und miteinander zu verbinden. Die Ausstellung soll durch Gemeinschaft ĂŒber die reine PrĂ€sentation von Kunst hinaus zu einem Ort des kollektiven Denkens und Handelns werden.

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Panel 2

BRÖCKELNDE IDYLLE – SYSTEM FRISST SYSTEM

Ausstellung

Laufzeit
15.05.2026 – 11.06.2026
Landwirtschaft erscheint uns oft als Ort der StabilitÀt. Als ein Zufluchtsort der Ruhe innerhalb einer immer hektischer werdenden Welt. Alles scheint einem sich stÀndig wiederholenden Kreislauf zu unterliegen. Doch dieser Eindruck ist falsch.

Landwirtschaft ist ein offener, dynamischer Raum, geprĂ€gt von VerĂ€nderungen, von Unsicherheiten und FragilitĂ€t. „Bröckelnde Idylle – System frisst System“ zeigt Bilder, die dieses instabile GefĂŒge offenlegen.

Tiere, Pflanzen, Mensch und Umwelt bespielen in Wechselwirkung diesen Raum und stoßen so kontinuierlich transformierende Prozesse an. StĂ€ndig ĂŒberschlĂ€gt sich das Gefestigte, stĂ€ndig verĂ€ndert sich das Bestehende. Kultivierung verĂ€ndert Landschaften, Zucht verĂ€ndert Tiere, neue Technologien verĂ€ndern Arbeitsweisen.

Die gezeigten Werke geben uns ein komplexes Bild aus persönlichen Erfahrungen, eigenen Beobachtungen und Untersuchungen der KĂŒnstler*innen mit und laden uns dazu ein, Landwirtschaft als mehr als einen idyllischen RĂŒckzugsort zu begreifen – nĂ€mlich als Ort permanenter Aushandlungen, stĂ€ndiger BrĂŒche und FragilitĂ€t.

Mit freundlicher UnterstĂŒtzung von Stadt Hildesheim, Landschaftsverband Hildesheim, Kulturstiftung der Sparkasse fĂŒr die Region Hildesheim-Goslar-Peine, Friedrich-Weinhagen-Stiftung, VGH-Stiftung.

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Panel 3

girls, girls, girls

Laurene Bartels, Hannah Buschmann, Flavie Guerrand, Lina-Marie Ritthammer, Sophia Roggenkamp, Benita Thisbe Tauer

Laufzeit: 21.11. – 14.12.2025
Vernissage: 20.11., 19 Uhr
Finissage: 14.12., 19 Uhr

In den sozialen Medien und der Popkultur kursieren zahlreiche Varianten des girls: Von pick me girls ĂŒber fan girls bis hin zu mean girls. Immer mehr verbreiten sich Begriffe wie girlhood oder die vermeintlich feminine Energie.

Doch was steckt letztlich hinter all diesen Begriffen? Stehen sie fĂŒr SelbstermĂ€chtigung der Frau oder werden hier Narrative von traditioneller Weiblichkeit idealisiert? Inwiefern werden sie inszeniert, politisiert und schließen mehrfach marginalisierte Frauengruppen ein oder aus? Woher kommen diese PhĂ€nomene und welche gesellschaftlichen Auswirkungen haben sie?

Die neue Ausstellung des KUNSTRAUM 53 girls, girls, girls zeigt vom 21.11. – 14.12.2025 Arbeiten von sechs KĂŒnstlerinnen, die sich kritisch mit einem oder mehreren Typen, IdentitĂ€ten und Zuschreibungen des girls auseinandersetzen.

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Panel 4

Nachbarschaftstag

Der Nachbarschaftstag lÀdt ein zum Vorbeischauen, kreativ Werden und ins GesprÀch Kommen.
Kinder, Erwachsene und Nachbar*innen sind herzlich eingeladen zu einem kostenfreien Bastelangebot, Snacks, GetrÀnke und einem gemeinsamen Austausch vorbeizukommen.

Eine Vorabanmeldung ist nicht nötig. Alle sind jederzeit herzlich willkommen!

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Panel 5

Movie Mittwoch

Movie Mittwoch etablierte sich 2023 im KUNSTRAUM 53 und ist seitdem ein fester Bestandteil im Programm. Auf Basis einer offenen Ausschreibung können Kurzfilme eingesendet werden, die dann bei einem abendlichen Kurzfilmscreening im KUNSTRAUM 53 gezeigt werden. Begleitet werden die Screenings durch Interviews und GesprĂ€che mit den Filmschaffenden, um einen Einblick in ihre Arbeit zu ermöglichen und einen Raum fĂŒr Austausch zu schaffen. So soll einerseits den vielen Kurzfilmen eine Leinwand gegeben werden, die im Rahmen von Seminaren der UniversitĂ€t jedes Semester entstehen. Andererseits sollen aber auch Filmschaffende aus außeruniversitĂ€ren Kontexten die Möglichkeit bekommen, ihre Filme niedrigschwellig einem Publikum vorzustellen.

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