Der KUNSTRAUM 53 ist ein Projektraum für aktuelle künstlerische Positionen und deren Vermittlung. Gegründet durch eine Initiative von Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim, vereinen sich in ihm Experimentalraum, work in progress-space und Labor mit Ausstellungscharakter.

Panel 1

UPCOMING: cor_tex

Gruppenausstellung cor_tex 

Zur Ausstellung
Laufzeit: Freitag, den 02. Oktober – 14. November 2020

Die Ausstellung cor_tex ist ein Suchen nach verschiedenen Dimensionen von Kontakt, Übermittlung, Permeabilität, Differenz, Übergängen, Materialitäten, Grenzen, Bedingungen und Verhältnissen von Innen und Außen.

Cortex [ kawrteks ] beschreibt in der Anatomie und der Zoologie die Oberfläche eines Organs oder einer Struktur. Des Weiteren wird er in der Botanik verwendet, um eine äußere Hülle oder Rinde zu benennen.
Der Neologismus cor_tex setzt sich aus zwei Teilen zusammen. cor ist ein englischer Slang-Ausdruck für Mensch!, während tex die Abkürzung des englischsprachigen Begriffs für Telex – ein System zur Vermittlung von Textnachrichten – ist.
In der Trennung der beiden Bausteine liegt zugleich ihre Verbindung. cor_tex symbolisiert die verschiedenen Ausgestaltungsformen, die sich aus dem Zusammenspiel der Begriffe ergeben können.

 In der Ausstellung werden die künstlerischen Positionen von Andrea Garcia Vasquez und Carla Cerda, Josephine Jatzlau, In Jung und Markus Maier in den Räumlichkeiten des KUNSTRAUM53 präsentiert.
Die performative Arbeit von Domenik Naue und Cara Insa Wittenhaus wird die fünfte Textur im Ausstellungs-Teppich bilden.

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Panel 2

reminiscence – Ausstellung im Literaturhaus St. Jakobi

12. September 2020 bis Juli 2021

Der KUNSTRAUM 53 zeigt in der Spielzeit GESTERN des Literaturhauses St. Jakobi zum fünften Mal eine Ausstellung in dessen Galerie. Mit Sarah Schmidtlein, Hae Kim, Geeske Janßen und Yara Aly. 

Die Reminiszenz ist eine durch etwas wach gerufene Erinnerung und kann somit als ein Anklang an Gestern verstanden werden. Lässt sich das Gestern einerseits als Konsens über eine vermeintlich objektive Vergangenheit lesen, so bietet es andererseits einen Reflexionsraum für individuelle Zugänge zu persönlichen Erinnerungen. Die subjektive Sicht auf das Gewesene ist dabei untrennbar verwoben mit der Perspektive im Hier und Jetzt, als Konstruktion und Projektion aus dem Heute.

Die drei künstlerischen Positionen befragen die emotionale Tragweite des Erinnerns und schaffen Gedächtnis übergreifende Verbindungspunkte. Die Videoarbeit ,,SEA’’ von Filmemacherin Geeske Janßen und Autorin Yara Aly bietet einen lyrischen Nachhall von Kindheitserinnerungen, in die wir Welle für Welle getragen werden. Hae Kims Werke ,,Dialog‘‘ und ,,Geflüster‘‘ sind Teil einer fortlaufenden, zyklischen Arbeit mit dem Abschliff von Büchern, die uns das Erinnern als nie abgeschlossenen Prozess vergegenwärtigt. Die Installationen Sarah Schmidtleins lassen uns den Zwischenraum zwischen der Rückwirkung dessen was war und der Antizipation dessen was sein wird befragen.

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Panel 3

Vol. 4 Sommerferienworkshop »Alles im Fluss?«

„Er trabte am Fluss entlang wie jemand, der noch sehr klein ist neben jemanden einher trabt, der ihm atemberaubende Geschichten erzählt. Als er schließlich erschöpft war, setzte er sich ans Ufer und lauschte dem Fluss, der weiter mit ihm schwatzte. Ein plappernder Aufmarsch der besten Geschichten der Welt. Sie kamen aus dem Herzen der Erde und bald sollte sie der Fluss an das unersättliche Meer weitererzählen.“

Der Wind in den Weiden von Kenneth Grahame (1908)

Im Rahmen der KUNSTRAUM 53-Ausstellung „Nicht bewegen. Könnte etwas rutschig sein.“ im Literaturhaus St. Jakobi (Spielzeit FLUSS) fand ein künstlerischer und interdisziplinärer Vermittlungsworkshop stattfinden. Die Teilnehmer*innen schlüpften angeregt durch einen literarischen Auftakt in die Rolle des neugierigen Maulwurfs aus dem Roman Der Wind in den Weiden, wobei sie zuerst die forschende Kunstpraxis der Galerie für Landschaftskunst Hamburg anhand des Projektes „Freie Flusszone Süderelbe“ und die Recherche- und Dokumentationsarbeit „Das Wasserregal des Hildesheimer Landkreises“ von Kim-Denise Uhe in einem dialogischen Ausstellungsrundgang kennen lernten. Fragen nach dem Verhältnis von Kunst und Forschung und den jeweils immanenten Qualitäten der gewählten Ausdrucksform standen dabei im Mittelpunkt.

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Panel 4

Vol. 3 »RUNDGANG« im Literaturhaus St. Jakobi

Die Ausstellung »Nicht bewegen. Könnte etwas rutschig sein.« endete am 2. Juli 2020 mit einem besonderen Ausstellungserlebnis!

Anlässlich der Finissage blicken die beteiligten Künstler*innen aus der Distanz auf ihre Kunstwerke. Die so entstandenen Neuinszenierungen und Interviews werden an diesem Abend einmalig in der Ausstellung zu erleben sein. Für die Zeit danach gibt es Anregungen zum Erkunden der Hildesheimer Fließgewässer mit auf den Weg.

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Panel 5

Wiedereröffnung: »Nicht bewegen. Könnte etwas rutschig sein.«

Der KUNSTRAUM 53 öffnet seine Ausstellung »Nicht bewegen. Könnte etwas rutschig sein« ab Freitag, den 22. Mai 2020 mit zwei neuen Kunstwerken.

Nachdem die Gruppenschau zum Spielzeitthema FLUSS mit Werken der Galerie für Landschaftskunst, dem Performance-Kollektiv edgarundallan und der Grafikerin Kim-Denise Uhe nun zwei Monate nicht zugänglich war, möchten wir Sie sehr herzlich einladen, diese umfangreiche Ausstellung zu besuchen. Dazu haben sie jeden Freitag von 13 – 17 Uhr noch bis zum 26. Juni Gelegenheit.

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