Der KUNSTRAUM 53 ist ein Projektraum für aktuelle künstlerische Positionen und deren Vermittlung. Gegründet durch eine Initiative von Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Hildesheim, vereinen sich in ihm Experimentalraum, „work in progress-space“ und Labor mit Ausstellungscharakter.

Panel 1

potentiell verletzlich

14. Mai – 18. Juni 2022

Gruppenausstellung mit Agrina Vllasaliu, Andreea Vlăduț & Christa Wall, Elif Çelik, Finn Hafenmaier, Lea-Maraike Sambale,
rau: Kollektiv für vorpolitische Praxis & Richy Müller

potentiell verletzlich setzt sich mit unterschiedlichen Formen menschlicher Vulnerabilität(en) auseinander. Die ausgestellten Positionen der Gruppenausstellung verhandeln Verletzlichkeit(en) von FLINTA*-Personen in unterschiedlichen Kontexten, von Menschen mit marginalisierten und postmigrantischen Identitäten sowie Verletzlichkeit(en) im Kontext von Trauer.
Alle Arbeiten verbindet das Aufzeigen von Verletzlichkeit(en), die durch patriarchale Gewaltstrukturen verursacht werden. 

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Panel 2

OPEN CALL: +Verletzlich-Sein++Verletzt-Werden++Verletzen+ (AT)

Unsere kommende Gruppenausstellung soll diverse Formen, Kontexte und Momente von sowie Umgangsweisen mit Verletzlich-Sein, Verletzt-Werden und Verletzen thematisieren.
Wir gehen davon aus, dass Subjekte prozesshaft, dynamisch, auf andere angewiesen und vulnerabel sind.

Für +Verletzlich-Sein++Verletzt-Werden++Verletzen+ (AT) wurden künstlerische Arbeiten aller Medien, ebenso wie literarische und journalistische Beiträge – text- und/oder audiobasiert – zum Thema Verletzlichkeit gesucht.


OPEN CALL ++CLOSED++
Ausstellungsbeiträge gesucht  / Call for Art 


Das Vulnerabilitäts-Verständnis mit dem wir arbeiten ist ein weites, daher öffnen wir den Open Call auch für Positionen, die sich auf nicht-menschliche Verletzlichkeit (z.B. von Pflanzen, Tieren, Natur- und /oder Digital-Räumen) konzentrieren. Gesucht werden künstlerische Ausdrucksformen, die individuelle und kollektive Vulnerabilitäten verhandeln, und Positionen, die Momente des ‘Ausgesetzt-’ und ‘Verwundbar-Seins’ oder eines Schmerzempfindens aufzeigen.

Einreichfrist: ​01. März 2022
Ausführliche Informationen zum Open Call und der Bewerbung findet ihr hier zum downloaden:
Please find the full english version of the open call and further information here (click to download):

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Panel 3

unerwähnt und widerhallend

unerwähnt und widerhallend


Vilja Gunzelmann

Ausstellungseröffnung: Samstag, 15. Januar 2022 um 18 Uhr

In der Ausstellung unerwähnt und widerhallend erforscht Vilja Gunzelmann ihre eigene Familiengeschichte im Kontext der kolonialen Vergangenheit Deutschlands. Angefangen auf dem Dachboden der eigenen Großeltern erstreckte sich ihre künstlerische Forschung bis in das Archiv des MARKK Museums und in die Straßen Hamburgs. Dem Handelshaus C. Woermann, und damit einer Familiengeschichte auf der Spur, verbindet sie in der Ausstellung politische und persönliche Erzählungen über mehrere Generationen hinweg, in der Bestrebung, das Denken zu dekolonisieren, indem das Erinnern befragt wird.

Durch die vielfältige Einbettung von Archivmaterial und filmischer Reflexion finden bisher unentdeckte Materialien und in Vergessenheit geratene Zusammenhänge Eingang in die Ausstellung. Fragmentarisch verweben sich im Ausstellungsraum nach und nach historische Dokumente, Familienfotografien und Filmmaterial zu einem Gesamtbild. Die Ausstellung verweist dabei auf das nicht mehr präsente und gleichzeitig noch nicht abgeschlossene. Denn trotz Strategien der Vermeidung und Auslassung hallen das Wissen und die Geschichten der eigenen Vorfahren wider.

Das Projekt wurde durch das Studentenwerk OstNiedersachsen ermöglicht.


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Panel 4

KOERPER GRENZ KONTROLLEN

Ausstellung von MERA DORIN

Ausstellungseröffnung: Samstag, 4. Dezember 2101 um 18 Uhr
mit Konzert von Andy Cowling um 20 Uhr

Ausstellungsrundgang: Mittwoch, 15. Dezember 2021 um 19.30 Uhr
mit Künstlerinnen-Gespräch und Atelierbesuch

In den „Koerper Grenz Kontrollen“ erforscht Mera Dorin den Körper als Marker von Identität in fotografischen Arbeiten und filmischem Material. Während sie an Grenzen der Körperlichkeit stößt, setzt sich die Künstlerin mit dem Selbst und der empfundenen und von außen wahrgenommenen Identität über das künstlerische Bearbeiten von Inszenierung und Künstlichkeit auseinander. Durch Selbstinszenierungen entstehen Kunstfiguren, die in Bildwelten von visuell-emotionalem Überschuss existieren. Die fotografische und filmische Auseinandersetzung ist dabei ein Versuch, Kontrolle über den eigenen Körper und das Bild von diesem zu erlangen. Die Ausstellung wird durch eine Kollaboration mit dem Sound Artist Andy Cowling ergänzt.

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Panel 5

Riss Digital

Riss Digital
Leonidas Kosmidis

21. bis 30. Oktober 2021
Vernissage: 21. Oktober // 18 Uhr

Das Sichtbare und das Unsichtbare. Das Fotografierende und das Fotografierte. Die Anwesenheit und die Abwesenheit. Das Materielle und das Immaterielle. Das Ideal und die Störung und das Analoge Bild und das Digitale. Auf den ersten Blick scheint es, als würde sich rund um den Gegenstand der Fotografie eine klar geordnete Welt der Dualismen auftun. Anstelle einer Versöhnung dieser Trennungen wird mit Riss Digital vielmehr eine Gratwanderung auf der Trennlinie ausgestellt, mit dem Versuch sie zu verschieben und tief in den Gegenstand oder Nicht-Gegenstand einzudringen.

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